UV-Bestrahlung
des Blutes

Christiane Holz

UV-Bestrahlung des Blutes

 

UV-Strahlen wurden vor ca. 200 Jahren durch den Physiker J.W. Ritter aus Jena entdeckt. In der Medizin wurden diese Strahlen ca. 100 Jahre später erstmals zur Entkeimung genutzt. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Heilmethode der Bestrahlung des Blutes mit UV-Strahlen auf der Suche nach einem Mittel gegen Infektionskrankheiten entdeckt.

Bis zu den sechziger Jahren wurde diese Art der Behandlung besonders in den USA weiterentwickelt, war aber bis ca. 1970 in Vergessenheit geraten. In der ehemaligen DDR wiederentdeckt wurde sie dort in ca. 100 Instituten praktiziert und wird heute überwiegend in den osteuropäischen Ländern angewendet.

Die Behandlung wurde in Ost-Berlin zur HOT (Hämatogene Oxidationstherapie oder Blutwäsche) weiterentwickelt. Diese wird heute im vielen europäischen Ländern praktiziert.

Die energetischen Ladungen der Zellen wird dahin gehend verändert, dass Viren und vermutlich auch Bakterien schlechter in eine „positive" Zelle eindringen können.

Bei der Behandlung werden dem Patienten ca. 50-100 Milliliter Blut aus der Vene entnommen und dabei in einer Quarzglasröhre (normales Glas absorbiert die Strahlen) an einer UV-Lampe vorbei getrieben. Der Wellenbereich liegt bei 253,7 Nanometer und wirkt antibakteriell. Anschliessend wird das Blut zurückgeleitet und dabei wiederum an der UV-Lampe vorbei geleitet und fliesst somit zurück in die Vene, wo es dann im ganzen Körper reagieren kann. Die Behandlung dauert bis zu 30 min. Nach der Behandlung kann es zu einer kurzzeitigen Rötung der Haut kommen. Nach den ersten Sitzungen kann ein leichtes Müdigkeitsgefühl auftreten.

Hauptindikationen

                            - Durchblutungsstörungen (zerebrovaskuläre Insuffizienz, periphere arterielle Verschlusskrankheit, koronare Herzkrankheit)

                            - Durchblutungsstörungen der Augen und Ohren (Retinopathie, Tinnitus, Hörsturz)

                            - Rezidivierende Infekte (bakteriell, viral)

                            - Abwehrschwächen

                            - Zustand nach schweren Infektionen mit verzögerter Rekonvalenz

                            - Allergien, insbesondere Asthma

                            - Chronische Ekzeme

                            - Somatisch bedingte Erschöpfungszustände

                            - Stoffwechselstörungen

                            - Migräne

                            - Hautkrankheiten wie z.B. Herpes

                            - Verschiedene Leber- und Nierenerkrankungen

                            - begleitend zur Chemo- und Strahlentherapie bei verschiedenen Tumoren

In den Behandlungstagen sollten weder schwer verdauliche Speisen, noch Kaffee oder Alkohol zu sich genommen werden. Die Medikamenteneinnahme sollte auf ein „Mindestmass" reduziert werden.

Im Anschluss an die Behandlung sollte der Patient mehrere Stunden ruhen um die Wirkung zu erhöhen.

 

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