Akupunktur
Ohrakupunktur

Christiane Holz

Akupunktur/Ohrakupunktur

 

Seit über 3000 Jahren befindet sich die Akupunktur im Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte und wurde in dem medizinischen Buch „Des gelben Kaisers Lehrbuch“ der inneren Medizin dokumentiert. Um diese Zeit erschienen auch die ersten Berichte über die medizinischen Erfolge dieser Behandlungsmethode. Ursprünglich waren 365 Akupunkturpunkte ausschlaggebend. Im Laufe der Jahrhunderte wurden jedoch noch weitere gefunden, so dass heute auf modernen Schaubildern bis zu 2000 Punkte dargestellt sind. Seit 1979 wird die Akupunktur von den Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offiziell bei über 40 Krankheiten empfohlen.

Der Körper ist Iaut. Chinesischer Medizin Teil der Natur. Das Gleichgewicht zwischen den beiden gegensätzlichen, aber ergänzenden Kräften Yin (weibliche Kraft) und Yang (männliche Kraft) ist hierbei Voraussetzung. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen den beiden Kräften kann es zu Krankheiten und Beschwerden führen. Ein Yang-Überschuss kann plötzlich auftretende Schmerzen, Entzündungen, Krämpfe, Kopfschmerzen und hohen Blutdruck zur Folge haben; zuviel Yin dumpfe Schmerzen, Frösteln, Wasseretention, und Müdigkeit. Diagnose und Therapie bei der Akupunktur soll dieses Ungleichgewicht erkennen und anschließend beheben.

Die wichtigsten Punkte liegen meist auf den 12 Haupt-Meridianen, die nach dem Organ benannt sind, mit welchem sie verbunden sind: Herz, Dünndarm, Blase, Nieren, Gallenblase, Leber, Lunge, Dickdarm, Magen, Milz, Bauchspeicheldrüse und zwei weiteren Organen, die in der westlichen Medizin nicht anerkannt sind: Kreislauf-Sexus (reguliert den Kreislauf und ist bei sexueller Aktivität wichtig) und der dreifache Erwärmer (steht in Beziehung zu den Hormondrüsen und reguliert die Körperwärme).

Die Lebensenergie Qi fließt im menschlichen Körper - wie Elektrizität in einem Gerät -über vorgegebene Stromkreise, den Meridianen. Durch körperliche, seelische und äußerlich bedingte Krankheiten kann dieser Energiefluss verändert sein; verlangsamt oder ganz blockiert oder zum falschen Organ geleitet werden.

Das Ziel der Akupunktur ist den Energiefluss in Richtung und Stärke wieder zu normalisieren. Die Akupunkturpunkte werden anhand von überlieferten Regeln ausgewählt. Der Akupunkteur untersucht den Körper nach der Lehre der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und fühlt die 12 Pulse der traditionellen Akupunktur, wobei jeder der 12 wichtigsten Organe und Funktionen vertritt. Er erkennt Störungen des Energiestroms Qi, die auf eine mögliche Erkrankung der zu einen Puls gehörenden Organe hinweisen.

Akupunktiert wird mit Gold-, Silber- oder Edelstahleinwegnadeln, wobei die Nadel schnell und ohne dass es blutet in den entsprechenden Punkt gestochen wird, welcher der Akupunkteur zwischen Daumen und Zeigefinger dreht, um Energie von einem Punkt abzuziehen oder zu verteilen. Der Patient spürt dabei lediglich eine leichte Taubheit oder ein Prickeln. Die Nadeln verbleiben je nach Reaktion des Patienten auf vorangegangene Behandlungen und der zu behandelnden Krankheit entweder nur für einige Minuten oder auch für ca. 30-60 Minuten in den entsprechenden Punkten. Im Allgemeinen wirkt die Behandlung schrittweise, kann aber die Beschwerden nach der ersten Behandlung auch verschlechtern. Nach 4-6 Behandlungen verspüren Sie jedoch meist eine Besserung der Beschwerden. Bei komplizierten Krankheiten kann eine Besserung aber auch erst nach weiteren Behandlungen eintreten.

 Anwendungsgebiete

Allergien (Heuschnupfen), Asthma und Bronchitis, Magen- und Darmerkrankungen, Blasenentzündung, Hautkrankheiten, Schulter-Arm-Syndrom, Nackenschmerz, -steife, chron. Kreuzschmerzen, Ischialgie, Arthrose, Tennisellbogen und Golferarm, Migräne, Ohren- und Augenerkrankungen, Menstruationsbeschwerden, sanfte Geburt, Schlafstörungen und Drogenentzug

Die Akupunktur am Ohr wurde in China durchgeführt und ist auch ein Teil der westlichen Akupunktur.

Die Ohrakupunktur beruht nicht auf der Vorstellung von Meridianen. Sie setzt voraus, dass sich das Schema des menschlichen Körpers auf der Ohrmuschel vorstellen lässt: Kopfüber und in Hockstellung, ähnlich wie ein Embryo im Mutterleib.

 

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