Kinesiotaping-
Therapie

Christiane Holz

Kinesiotaping

 

Die Kinesiotaping unterstützt nahezu das gesamte physiotherapeutische Behandlungsspektrum und bietet dem Therapeuten eine Vielzahl neuer Behandlungsmöglichkeiten. Rückenprobleme, Muskelverspannungen oder Gelenkinstabilitäten können ebenso behandelt werden wie Migräne und Tinnitus. Aber auch in der Lymphtherapie bietet Kinesiotaping wirkungsvolle Nachsorgekonzepte. Im Leistungs- und Profisport hat sich Kinesiotaping sowohl in der Therapie aber auch in der Prävention und Trainingsvorbereitung etabliert. In allen Fällen gilt, dass Kinesiotaping die volle Mobilität des Patienten - ein entscheidender Vorteil gegenüber bisherigen Therapiemethoden - erhält.

Zur erfolgreichen Anwendung der Therapie ist neben der fachlichen Ausbildung ein speziell entwickeltes elastisches Tape notwendig. Die wasserresistenten und atmungsaktiven Eigenschaften ermöglichen eine sehr hohe Tragedauer- und Komfort. Die Elastizität ist vergleichbar mit der Eigendehnung des menschlichen Muskels. Aufgeklebt wird das Kinesio-Tape über eine wellenförmige Acrylbeschichtung, die über die Körperwärme aktiviert wird und darüber hinaus wichtige mechanische Eigenschaften übernimmt. Das Kinesio-Tape enthält keine Wirkstoffe oder Klebemittel und ist dadurch hautneutral und behält seine Wirkung unter verschiedensten Belastungen wie bei der Arbeit, beim Sport, Duschen, Schwimmen und anderen Aktivitäten des täglichen Lebens uneingeschränkt bei.

Die Kinesiotaping-Therapie nutzt im Wesentlichen zwei Effekte. Zum einen die Stimulation der Hautrezeptoren und damit verbunden eine Schmerzdämpfung und Tiefensensibilität. Hierdurch kann gezielt Einfluss auf das komplexe Zusammenspiel von Muskeltonus, Gelenke, Bänder und Nerven genommen werden. Zum anderen werden über das elastische Kinesio-Tape und die speziellen Anlagetechniken die Haut und das Gewebe angehoben. Dadurch entsteht mehr Raum im geschädigten Gewebe. Lymphflüssigkeiten können besser abfließen, die Blutzirkulation wird verbessert und die Schmerzrezeptoren entlastet. Schon allein eine verbesserte Blutzirkulation regt Heilungsprozesse an. Hinzu kommen noch die Effekte des Lymphabflusses und die Stimulation der Rezeptoren. Das Tapen oder auch Taping ist eine umstrittene Therapiemethode von schmerzhaften Erkrankungen, insbesondere des Muskel- Sehnen-, oder Skelettapparates. Die „Behandlung“ erfolgt durch das Aufbringen von etwa 5 cm breiten, elastischen Klebebändern auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Klebestreifen zwischen einigen Tagen und bis zu zwei Wochen. Die Tapes werden in zahlreichen Farben hergestellt, welche von einigen Verfechtern der Methode nach der Farbenlehre der Kinesiologie angewendet werden.

Verwendete, oftmals herstellerabhängige Bezeichnungen für das Verfahren sind beispielsweise: Kinematic-, Chiro-, Pino-, Medi- oder Kinesiotaping.

 

[Startseite] [Das Team] [Die Praxis] [Anti Aging] [Die Behandlungen] [Akupunktur] [UV-Bestrahlung] [Sauerstoff-Therapie] [Stoßwellentherapie] [Elektrolyse-Fußbad] [Pulsationstherapie] [Ohrkerzentherapie] [Bioresonanztherapie] [Baunscheidtverfahren] [Thymustherapie] [Bachblütentherapie] [Mesotherapie] [Magnetfeldtherapie] [Dunkelfeldmikroskopie] [Moxa-Behandlung] [Ausleitungstherapie] [Infusionstherapie] [Kinesiotaping] [Eigenbluttherapie] [Ästh. med. Verfahren] [Das Lybra-System] [Kontakt] [Impressum]

Copyright © Christiane Holz 2017